Die Martial Arts Academy Dresden e. V. - HP_Martial Arts Academy Dresden

Direkt zum Seiteninhalt

Die Martial Arts Academy Dresden e. V.

Zurück


Unser Verein wurde 1983 im Kulturraum eines Hochhauses auf der Prager Straße in Dresden ins Leben gerufen - zur damaligen DDR-Zeit mehr illegal als offiziell. Unter dem Pseudonym "Judo" hatten wir uns mit 9 begeisterten Fans dem "Shotokan-Karate" verschrieben. Gelernt haben wir aus Büchern, welche mit den so genannten "Westpäckchen" eingeflattert sind. Zu DDR-Zeiten gab es keine Meister, Großmeister oder Trainer, welche Karate, Kung Fu/Wushu oder derartige asiatische Kampfkünste unterrichten bzw. lehren konnten. Zumindest habe ich damals keine gekannt oder gefunden. Ich weiß nur (vom hören und sagen), dass Judokas (ab braunen Gürtel) im Erfahrungsaustausch mit Ungarn einen Einblick in die Kampfsportart "Karate" bekamen. Außerdem konnte man von in der DDR lebenden Kubanern bzw. Vietnamesen lernen.

Fazit: Als DDR-Bürger asiatischen Kampfsport (außer Judo natürlich) von einem Meister erlernt zu haben, ist schier unmöglich oder zumindest mit erheblichem Aufwand verbunden.
So kann ich persönlich auch keine herausragenden Großmeister benennen, welche uns bzw. mich trainiert haben. Unsere Meister waren und sind bis heute der Spaß und die Freude an der Sache allgemein und speziell der Ehrgeiz, die Achtung voreinander, die Selbstkontrolle und der eigene Wille gepaart mit einer gesunden Arroganz und dem Mut, auch etwas Neues zu lernen - natürlich unter dem Aspekt der Toleranz zu anderen Kampfkünsten.
Sehr wohl aber habe ich im Laufe meiner Kampfkunstjahre (weit über drei Jahrzehnte) herausragende Großmeister und Meister kennengelernt und natürlich auch mit ihnen trainiert.

Hier die jenigen, die ich unbedingt in positiver Hinsicht benennen möchte:

GM und Gründer des KEMPO in Deutschland Prof. Dr. Sifu Tse - Prinz Ganjuuryn Dschero Khan Chen Tao Tse - Gerald Karel Meijers, Arjahn Ralf Kussler, Kru Julio Felices, Hanshi Hans Höhn, Full Instructor Frank Burczynski, Sifu Frank Olislagen, Sifu Christoph Lemm, Sifu Hans Stresius, Hanshi Hermann Harms ...um nur einige zu nennen, welche ich als Mensch und Freund sehr schätze und auf keinen Fall missen möchte. Denn auch Sie haben zu dem was ich bin, ihren Beitrag geleistet, ob bewusst oder unbewusst.

Der Durchbruch hinsichtlich der modernen Stilrichtungen kam 1992, als ausgewählte Kampfsportler unseres Vereins an einer offenen Europameisterschaft in Olten (CH) mit Erfolg teilnahmen. Wir waren dort zu diesem Zeitpunkt die einzigen aus den neuen Bundesländern und wahrscheinlich auch die ersten. An dieser Europameisterschaft nahmen ca. 500 Kampfsportler teil. Ein Kämpfer aus unserem Sportverein belegte unter diesen den 3. Platz bei den Schwarzgurten. Ein grandioses Ergebnis, da man ja bedenken muss, dass wir vorher noch nie an einem Wettkampf teilgenommen hatten.
Nach diesem Wettkampf kam die endgltige Wende vom klassischen Stil zur modernen Kampfmethode, dem Jeet Kune Do - ohne hierbei jedoch bestimmte asiatische Traditionen zu vernachlässigen oder gar wegzulassen.

Wir trainieren unsere Kampfmethode, die von Sijo/Shifu A. Zimmermann entwickelt wurde und als Vorbild das freie und offene JKD. Es ist folglich kein authentisches JKD von Bruce Lee oder einem seiner Schüler. Wir nennen unsere Kampfkunstmethode

Tongshidai Wushu (Mixed Martial Arts)
Übersetzt: Gegenwärtige, zeitgemäße Kampf- oder Kriegskunst mit und ohne Waffen.


Bei dieser Kampfkunst kommen Techniken, Kombinationen und Kampfmethoden zur Anwendung, welche in verschiedenen Bereichen des Kampfsports wieder zu finden sind, wie Jeet Kune Do, Kempo, Muay Thai, Jiu-Jitsu, Boxen, Judo, Aikido, Ringen u.v.m. - jedoch ohne dabei die einzelnen Regularien zu übernehmen. Das was in der ganz konkreten Situation funktioniert, das kommt zur Anwendung!
Wir nehmen regelmäßig an nationalen und internationalen Wettkämpfen (von Leicht- bis Vollkontakt) teil, Plätze von 1-3 sind dabei keine Seltenheit (z.B. 2003 in Buxtehude: 3. Platz der Meister oder in Lübz: EM 2008/2009 den 1. Platz im "Kickboxen")! Der Besuch von Lehrgängen in der Kunst der Selbstverteidigung und Techniklehrgänge anderer Stilrichtungen gehören ebenfalls zu unserem Vereinsleben. Beispiele sind hier der Niederlande Kempo–LG 2004, seit 2006 der Nikolaus-Budo-Lehrgang (NBL) und Seminare in der thailändischen Kampfkunst, dem Muay Thai. Vorführungen bei Stadtfesten, sportlichen Galaveranstaltungen und anderen Events sind bei uns keine Seltenheit.
Wir selbst als Verein bilden Fachübungsleiter im Bereich des Kampfsports in den Kategorien Lehranwärter (LA), Lehrassistent (LAssi) und Lehrer (Meister) aus. Die Ausbildung zum ÜL im Breitensport beim zuständigen LSB ist bei uns ebenfalls ein Muss auf dem Weg vom Schüler zum Meister. Darüber hinaus haben wir eine eigene Prüfungsordnung mit Anerkennung durch die "International Martial Arts Federation (IMAF)" der "Martial Arts Association – International (MAA-I)" und andere internationale Verbände.

Der Verein bietet an:

  • Tongshidai Wushu / Mixed Martial Arts (entsprechend der Trainingszeiten) 

    beinhaltet Techniken aus dem: Muay Thai, Kempo, Shaolin Kung Fu und Jiu - Jitsu

  • Waffentraining nach dem thailändischen Vorbild "Krabi Krabon"

  • Frauen–Selbstverteidigungs Seminar (nach Absprache)

  • Selbstverteidigung allgemein Seminar (nach Absprache)


Interesse geweckt?
Dann Kontakt aufnehmen oder zu einem Probetraining vorbeikommen!


Ihr seid herzlich willkommen!


Bruce Lee: GEHE NIE EINEN WEG ALS GEBE ES NUR DEN EINEN, LASSE DICH NIE DURCH DEINE GRENZEN EINSCHRÄNKEN

Zurück zum Seiteninhalt